Lesetechniken in Reviews - Ad-hoc Lesetechnik

von Maud Schlich

Lesetechniken in Reviews

Ad-hoc Lesetechnik

Unter Ad-hoc-Lesetechnik lassen sich alle nicht klar definierten Lesetechniken zusammenfassen. Hiermit ist nicht gemeint, dass die Inspektoren das entsprechende Dokument unsystematisch lesen, sondern dass es keine explizite Leseanleitung gibt. Nur selten [Doolan 1992], [Shirey 1992] wird das Ad-hoc-Lesen konkret angesprochen, sehr häufig werden in der Literatur keine Aussagen über die angewandte Lesetechnik gemacht, so dass man hier Ad-hoc-Lesetechnik vermuten kann.

Ad-hoc werden Dokumente ohne spezifische Fragestellung gelesen und um einen ersten Überblick zu erhalten über den Inhalt zu erhalten. Der Gutachter hat dabei den Blick des internen Kunden und konzentriert sich in der Regel auf die Erfüllung eigener Erwartungen bzgl. ob das Dokument als Grundlage der eigenen Arbeit geeignet ist.

Ad-hoc Lesetechniken passen somit gut zu informellen Reviews, bei denen eine Nachvollziehbarkeit und Wiederholbarkeit keine große Rolle spielen, als auch zu Technischen Reviews, da hier einschlägige Experten ohnehin intensiv aus ihrer jeweiligen Sicht begutachten.


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