Die Bundesagentur für Arbeit stoppt ein millionenschweres Software-Projekt

von Ina Hermes

Eine 60 Millionen Euro teure Software, mit der auf einer einzigen Plattform auf 14 verschiedene Anwendungen zugegriffen werden könne, werde nun doch nicht in den Arbeitsagenturen eingesetzt. 

Das nun gestoppte System hatte die Bundesagentur selbst entwickelt. In einem Pilottest, der im Oktober 2015 begann, zeigte sich ROBASO (Rollenbasierte Oberflächen) nämlich als zu unflexibel, um den Praxis-Anforderungen gerecht zu werden. Es habe sich gezeigt, das nachträgliche Änderungen, etwa die Korrektur einer Kontonummer, in dem System nicht möglich sei. 

Damit so etwas nicht noch einmal passiert, soll die Software-Entwicklung künftig früher durch Praxistests begleitet werden, erklärt die Behörde. Großprojekte will sie zudem regelmäßig auditieren.

Quelle: http://t3n.de/news/bundesagentur-fuer-arbeit-software-796431/

 


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